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Konzepte und Kriterien

Unter Dach und Fach: Helvetia kauft Caser

29. Juni 2020 - Die Helvetia Versicherungsgruppe stärkt ihr Europa Geschäft und übernimmt den spanischen Versicherer Caser. Damit baut das Unternehmen das „attraktive Nicht-Lebengeschäft“ deutlich aus und treibt die „Vertriebskraft in Spanien“ voran. Diese Geschäftsübernahme ist die größte in der gesamten Unternehmensgeschichte.

Die Helvetia Versicherungen (www.helvetia.ch) schließt die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung von 69.4 Prozent am spanischen Versicherer Caser (Caja de Seguros Reunidos, Compañía de Seguros y Reaseguros S.A.) ab.

„Mit dieser Übernahme stärkt Helvetia das Europa-Geschäft als zweites starkes Standbein neben dem Heimmarkt Schweiz. Die große Nachfrage der Investoren bei der soeben durchgeführten Kapitalerhöhung und Emission einer Hybridanleihe unterstreicht das Vertrauen in unsere erfolgreiche Strategie“, erklärt Philipp Gmür, Group CEO von Helvetia.

Die Akquisition ist hinsichtlich Geschäftsvolumen die größte Übernahme in der Geschichte von Helvetia und stellt einen strategischen Meilenstein für das Unternehmen dar. Zusammen mit Caser zählt Helvetia mehr als 11 500 Mitarbeitende und über sieben Millionen Kunden bei mehr als 10 Milliarden Schweizer Franken Geschäftsvolumen. Mit Prämieneinnahmen im Nicht-Lebengeschäft von rund 1 Milliarden Euro im Jahr 2019 stärkt Caser die Bedeutung dieses attraktiven Geschäftsbereichs in der gesamten Helvetia Gruppe deutlich. Zudem erschließt sich Helvetia wertvolle neue Absatzkanäle im Bereich Bankenvertrieb. So verfügt Caser über Vertriebsabkommen mit Ibercaja, Unicaja und Liberbank sowie weiteren Banken. Die strategischen Partner im Bankenvertrieb werden mit rund 30 Prozent an Caser beteiligt bleiben und die Vertriebszusammenarbeiten fortgeführt.

Finanzierungsmix stellt eine unverändert solide Kapitalisierung sicher
Der Kaufpreis für den von Helvetia erworbenen Anteil beträgt rund 800 Millionen Euro Helvetia hat die Akquisition zu zwei Dritteln mit der Begebung einer Hybridanleihe und zu einem Drittel mit der Emission neuer Aktien finanziert. Dieser Finanzierungsmix ermöglicht ein effizientes Kapitalmanagement und trägt zu einer ausgewogenen Kapitalausstattung bei. So liegt die SST-Quote weiterhin in der strategischen Zielvorgabe von 180 bis 240 Prozent. (-ver / www.bocquel-news.de)

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