6. Februar 2025 - Die Mehrheit der Selbstständigen in Deutschland blickt mit Sorge auf ihre Altersabsicherung. Das ergab eine repräsentative Umfrage unter rund 1.000 Freiberuflern, Klein- und Einzelunternehmern, die vom Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag der Liechtenstein Life Assurance AG in der zweiten Jahreshälfte 2024 durch geführt wurde.
Über die Hälfte der Selbstständigen hierzulande sieht sich nicht ausreichend fürs Alter abgesichert. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag der Liechtenstein Life Assurance AG (https://liechtensteinlife.com/de-DE).
Rund 54 Prozent der Befragten räumten ein, den eigenen Lebensstandard nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben nicht beibehalten zu können. Besonders sorgenvoll blicken Selbstständige zwischen 30 und 39 Jahren auf ihre finanzielle Absicherung.
In dieser Altersgruppe gehen fast zwei Drittel davon aus, im Alter finanzielle Einbußen hinnehmen zu müssen (63 Prozent). Nur jeder Neunte in dieser Altersgruppe ist sich sicher, ausreichend vorgesorgt zu haben (11 Prozent). Auch viele 50- bis 64-Jährige blicken skeptisch auf das Alter: Hier gehen 61,3 Prozent davon aus, im Alter den Lebensstandard nicht halten zu können.
Bei der Frage nach der Bedeutung staatlicher Förderung für die persönliche Altersvorsorge zeigt sich ein gespaltenes Stimmungsbild unter Deutschlands Selbstständigen: 39,5 Prozent der Befragten betrachten Unterstützung durch Freibeträge, Zuschüsse etc. als wichtig oder eher wichtig. Nahezu genauso viele Selbstständige geben an, dass Förderung keine oder nur eine geringe Rolle für ihre Vorsorgeentscheidung spielt. Mehr als jeder fünfte Befragte räumt ein, diese Frage nicht eindeutig beantworten zu können: 20,6 Prozent sind bei der Frage nach der Wichtigkeit staatlicher Förderung unentschieden.
Jüngere Klein- und Einzelunternehmer setzen dabei deutlich häufiger auf Vorsorge ohne Förderung, während ältere darin eher Vorteile erkennen: Lediglich 24,7 Prozent der 18- bis 29-Jährigen sehen Fördermaßnahmen als „wichtig" oder „eher wichtig" an. Bei den 40- bis 49-Jährigen hingegen ist eine relative Mehrheit von der Bedeutung staatlicher Fördermaßnahmen überzeugt (44 Prozent).
Dr. Aron Veress, CEO von Liechtenstein Life, kommentiert die Studienergebnisse: „Eine finanziell wirksame Altersvorsorge ist für Selbstständige ohne staatliche Rentenperspektive essenziell. Gerade für jüngere Selbstständige bieten private Vorsorgeinstrumente intelligente Möglichkeiten, auch mit kleinen monatlichen Beiträgen langfristig effektive Vorsorgepolster für die Zeit nach dem aktiven Erwerbsleben aufzubauen. Unsere Studie zeigt, dass für Makler und Vermittler in dieser Frage noch erheblicher Aufklärungsbedarf bei ihren selbstständigen Kunden besteht."
Liechtenstein Life bringt im Frühjahr 2025 eine neue Basisrente auf den Markt, die speziell auf die Bedürfnisse von Selbstständigen zugeschnitten ist und finanzielle Flexibilität im Berufsleben und wirkungsvollen Vermögensaufbau für den Ruhestand ermöglicht. (-el / www.bocquel-news.de)
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