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Namen und Nachrichten

Blitzlichtgewitter, Erfolg und viele neue Pläne für 2018

5. Januar 2018 - „Es geht nur miteinander, und der Mensch muss, bei aller Veränderung, im Mittelpunkt unseres Handelns stehen.“ Dieser Kernsatz aus dem Mund von Signal-Iduna-Chef Leitermann sollte für die gesamte Branche gelten. Die bocquel-news haben bei Vielen nachgefragt: „Wie war 2017 und was planen Sie 2018“.

Probleme können in der Versicherungs-branche nicht wegdiskutiert werden; doch unterm Strich scheint die Not wesentlich geringer, als die ewigen Nörgler uns glauben machen wollen. Die Redaktion der bocquel-news hat eine große Anzahl Versicherer gefragt, wo und wie es bei ihnen langgeht. Das Fazit: Das Adjektiv „erfolgreich“ passt im Großen und Ganzen auf die Mehrzahl der marktteilnehmenden Assekuranzen. Wir veröffentlichen hier nur wenige Auszüge und schicken einige Kernsätze im Telegramm-Stil voraus:

So sagte der neue Vertriebs-Chef der LV 1871: „Die umfassende und professionelle Beratung muss in Zukunft einen höheren Stellenwert bekommen. Das kann das Internet nicht bieten.“ – HanseMerkur-Chef Eberhard Sautter ließ wissen: „In der Lebensversicherung bleiben wir vertrieblich weiter auf Stand-by.“ Und der Chef der Canada Life in Deutschland, Markus Drews brachte es auf Punkt: „Wir begleiten unsere Geschäftspartner durch die intensive Phase der Einführung neuer Gesetze und Regeln.“ Unter anderem hat die Canada Life deshalb die elektronische Unterschrift eingeführt.

Neue nachhaltige Versicherungsmarke und Tandem-Modell der Maklerbetreuung
Die Bayerische in München ließ wissen, dass sie vor allem mit ihrer neuen nachhaltigen Versicherungsmarke Pangaea Life expandieren werde. Die Nürnberger hob hervor, dass ihr Tandem-Modell der Maklerbetreuung mit Spezialisten für Personen- und Schadenversicherungen sehr gut angenommen wird.

Christoph Jurecka teillte unter anderem mit: Der Motor surrt bei ‚nexible‘ …. trotz der intensiven Umsetzung des Ergo Strategieprogramms wurden die regulatorischen Meilensteine „gut erreicht“. In dem Düsseldorfer Konzern ist man „mit der Umsetzung der Strategie deutlich vorangekommen“.

Bei der Signal Iduna ist zwar kein Gedanke an „zurücklehnen“, doch Ulrich Leitermann betont: „Schon vor drei Jahren haben wir die Leitplanken für unser Zukunftsprogramm formuliert.“ Und: „Neben dem größten Umbauprogramm der letzten Jahrzehnte haben wir beispielsweise unsere beiden Krankenversicherer verschmolzen.“

Dietmar Bläsing, seit Mai 2017 der neue Chef der Volkswohl Bund Versicherungen: 2017, berichtet: „Wir haben unsere Berufsunfähigkeits-Versicherung komplett überarbeitet und zu unserer ‚besten BU aller Zeiten‘ gemacht.“ Außerdem gehört eine neue Lebensversicherungsgesellschaft zu Gruppe, denn die Dortmunder Lebensversicherung AG wurde gegründet - mit alternativen Biometrieprodukten, die aus der Reihe tanzen dürfen.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit
Diese Befragung kann in keinem Fall den Anspruch auf Vollständigkeit erheben, weil so kurz vor Jahresende nicht alle Chefs Zeit hatten –oder auch (noch) keine Angaben zur Lage und zur Geschäftstätigkeit ihrer Unternehmen geben konnten. Da aber nicht nur „Große“, sondern auch mittelständische Versicherer den bocquel-news ihre Einschätzungen zum Jahr 2017 und dem kommenden Jahr 2018 zukommen ließen, entstand daraus ein durchaus realistisches Bild von dem, was den Herz- und Pulsschlag der Branche ausmacht.

Übrigens werden die Unternehmen in diesem Bericht in alphabetischer Reihenfolge und nicht der Größe nach genannt.

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Axa Konzern AG (www.axa.de)

Statement der Axa-Pressesprecherin Sabine Friedrich in Köln: „In den vergangenen Monaten wurden bei Axa viele Themen angestoßen und weiter vorangetrieben. Wir sind sehr zufrieden mit den Entwicklungen und Fortschritten, die wir besonders im Hinblick auf die Digitalisierung verzeichnen konnten. Wir haben neue Produkte und Tarife herausgebracht und neue Partnerschaften geschlossen, durch die wir unseren Kunden künftig neue, zusätzliche Services zugänglich machen.

Grundsätzlich gilt in diesem wie auch im nächsten Jahr für uns: „Alles bleibt anders." Das Einlassen auf einen evolutionären, konstanten Wandel ist spätestens jetzt Pflicht. Die Redewendung „Never touch a running system" gilt bei Axa schon längst nicht mehr, vielmehr gilt es gezielt, neue Dinge auszuprobieren. So viel es seitens der Versicherer in der heutigen Zeit auch zu bearbeiten gibt, stehen für Axa auch im kommenden Jahr ganz klar unsere Kunden im Mittelpunkt. Kundenorientierung und das zügige Umsetzen von neuen, für Kunden und Vertriebspartner relevanten Lösungen stehen bei allen Projekten im Fokus.

Die Digitalisierung ist hierbei ein wichtiges Werkzeug zur Realisierung dieser Ziele, sie ist aber niemals ein Ziel an sich. Es gilt zudem, die richtigen Antworten auf neue regulatorische Anforderungen im Kontext von IDD, PRIIPS, dem BRSG sowie EU Datenschutz-Grundverordnung zu finden. Vor diesem Hintergrund wird auch 2018 für Axa ein spannendes Jahr im Zusammenspiel von Innovation und Regulatorik werden.“

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Canada Life Assurance Europe plc, Niederlassung für Deutschland (www.canadalife.de)

Statement des Hauptbevollmächtigten der deutschen Niederlassung, Markus Drews, in Köln: „2017 haben wir unsere Ziele voll und ganz erreicht. Sowohl in der Altersvorsorge als auch im Risikobereich sind wir erneut gewachsen – das vierte Jahr in Folge.

Was die Probleme anderer Lebensversicherer in Deutschland bedrängt, nämlich die Zinszusatzreserve (ZZR), betrifft uns nicht, und für Solvency II haben wir uns schon sehr früh umfassend aufgestellt. Insgesamt allerdings erfordern die aktuellen Regulierungsthemen eine stark erhöhte Anstrengung unsererseits.

Im Jahr 2018 werden wir alles daran setzen, unsere Geschäftspartner durch die intensive Phase der Einführung neuer Gesetze und Regeln zu begleiten. So wollen wir unseren Wachstumskurs in Deutschland auch 2018 weiter fortzusetzen, denn mit unseren Services und Produktlösungen sind wir stark aufgestellt. 

Wichtig ist, dass wir ein verlässlicher Partner für unsere Geschäftspartner sind und bleiben. Unsere guten Services möchten wir hierfür noch ausbauen. Dafür investieren wir 2018 intensiv in neue Systeme und Prozesse. Gerade erst haben wir beispielsweise die elektronische Unterschrift eingeführt – eine Erleichterung für Makler und Kunden.

Nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2017 setzen wir weiterhin auf renditeorientierte Vorsorge und bedarfsgerechten Risikoschutz. Parallel bauen wir unsere Services für Makler und Endkunden weiter aus und investieren in die Digitalisierung.“

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Versicherungsgruppe die Bayerische (www.diebayerische.de)

Statement des Vorstandsvorsitzenden Dr. Herbert Schneidemann in München: „2017 haben wir unser Gewinnziel erreicht. Die Bayerische konnte sich in einem fordernden Branchenumfeld sehr gut behaupten. Wir haben die Ertragsziele erreicht und trotzdem weiter unsere Marktanteile ausgebaut. Besonders freut uns, dass wir unsere bereits weit überdurchschnittliche Finanzkraft und Bilanzstärke weiter verfestigen konnten.

Die politisch motivierte Null-Zins Politik belastet nicht nur die Lebensversicherer und vermittelt zudem das fatale Signal, Vorsorge für das Alter würde sich nicht lohnen. Aufgrund unserer breit gestreuten Kapitalanlage ist uns trotzdem gelungen, unsere Zinszusatzreserven über das geforderte Maß hinaus aufzustocken und somit Ertragspotentiale für die kommenden Jahre schon heute zu legen.

2018 wollen wir im Leben- und Kompositbereich weiter überdurchschnittlich wachsen. Dies soll weiterhin nicht zu Lasten des Ertrages gehen.

Außerdem wollen wir mit unserer neuen nachhaltigen Versicherungsmarke Pangaea Life aufgrund der hohen Kundennachfrage weiter expandieren. Unsere Digitalisierungsprojekte haben auch im neuen Jahr hohe Priorität. Innovationen und der Fokus auf den Kunden stehen dabei im Vordergrund.

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Dialog Lebensversicherungs-AG (www.dialog-leben.de)

Statement des Vorstandsvorsitzenden Michael Stille in Augsburg: „Auch 2017 hat sich die Dialog als Maklermarke und als der Spezialversicherer für biometrische Risiken der Generali in Deutschland sehr gut entwickelt.

Im September 2017 verkündete die Generali Deutschland AG, dass das Maklergeschäft zukünftig in der Marke Dialog gebündelt wird. Dabei verfolgt sie das Ziel des profitablen Wachstums und einer weiter fortschreitenden Digitalisierung. Mit einer Solvabilitäts-Quote von 637 Prozent zeigt sich die Dialog Lebensversicherung AG heute schon besonders finanzstark und belegt eine Spitzenposition im deutschen Versicherungsmarkt.

Für 2018 strebt die Dialog Leben ein weiteres ertragreiches Wachstum an. Im Übrigen sind 2018 geplant:

  • Einführung einer neuen BU im Frühjahr im Biometriebereich
  • Gründung der Dialog Versicherung AG für das Kompositgeschäft im Maklerkanal. Anschließend Übertragung der Generali Bestände auf die neue Gesellschaft.
  • Start der Positionierung der Marke Dialog für das gesamte Maklergeschäft der Generali in Deutschland.
  • Einrichtung von BiPRO-Schnittstellen in der Kooperation mit den Maklern

Die Dialog Lebensversicherung kann auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken und geht voller Optimismus in das Jahr 2018. Künftig wird die Dialog als eine der Kernmarken der Generali in Deutschland das Maklergeschäft in der Leben- und in der Sachversicherung aus einer Hand bedienen. Um die Prozesse in der Zusammenarbeit mit den Maklern zu beschleunigen und die Abwicklung weiter zu vereinfachen, wird die Realisierung von BiPRO-Schnittstellen forciert.“

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Ergo Group AG (www.ergo.com)

Statement von Dr. Christoph Jurecka, CFO der Ergo Group AG in Düsseldorf: „Zum Gewinnziel 2017 kann ich Genaues sagen, wenn unser Mutterkonzern Munich Re das Jahresergebnis bekannt gibt. In der Tendenz sind wir zufrieden, denn Ergo hat in den ersten neun Monaten das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Wir können also sagen, dass das Strategieprogramm uns auf einen guten Weg gebracht hat.

Solvency II war eine große Aufgabe, die zu stemmen war und viele Kräfte an sich gezogen hat. Insgesamt ist der regulatorische Aufwand schwer zu verkraften. Nach wie vor aber gilt, dass der niedrige Zins allen Anlegern gar keine Freude bereitet. Hier liegt ein Hauptproblem – für Privatmenschen ebenso wie für ganze Branchen.

Gut gelungen ist, dass wir trotz der intensiven Umsetzung unseres Strategieprogramms die regulatorischen Meilensteine gut erreicht haben und wir mit der Umsetzung unserer Strategie deutlich vorangekommen sind. Klasse gelungen ist zum Beispiel, dass wir ‚nexible‘ als reinen Online-Anbieter für Kfz-Versicherungen rechtzeitig an den Start gebracht haben. Der Motor surrt bei ‚nexible‘.

Als Gewinnziel für 2018 möchte ich hier eine Zahl noch nicht nennen, das bleibt der Bilanzpressekonferenz der Munich Re vorbehalten.

Zum Thema „besondere Pläne, die Ergo 2018“ realisieren möchte: Aus CFO-Perspektive spielt IFRS 17 eine zentrale Rolle. Insgesamt gilt für Ergo, dass wir weiter Schritt für Schritt unser Programm umsetzen, um für unsere Kunden ein moderner Anbieter zu sein. Einer, bei dem sie Versicherungen über jeden Weg, der ihnen lieb ist, kaufen können und das schnell und unkompliziert. Damit am Ende steht: Ergo hat die Chancen der Digitalisierung genutzt.“

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HanseMerkur Holding AG (www.hansemerkur.de)

Statement des Vorstandsvorsitzenden Eberhard Sautter in Hamburg: „2017 war ein schwieriges Jahr mit hohen regulatorischen Anforderungen. Zahlreiche Wahlen in Deutschland und Europa haben beim Verbraucher auch zu Verunsicherungen geführt, die in Abschlusszurückhaltung münden. Gleichwohl konnten wir vor diesem Hintergrund in der Krankenversicherung, der Reise- und Kompositversicherung gute Ergebnisse erzielen. In der Lebensversicherung bleiben wir vertrieblich weiter auf Stand-by, bis gesetzliche Änderungen ertragreiches Geschäft wieder möglich machen. Dass wir im Niedrigzinsumfeld immer noch sehr gute Erträge erwirtschaften, liegt an der erfolgreichen Umsetzung zahlreicher Projekte der letzten Jahre. Daher gibt es gute Ergebnisse in der Kapitalanlage aber auch bei Schäden und Kosten. Insofern bin ich mit 2017 sehr zufrieden.

Mit einer Gruppensolvabilität von rund 400 Prozent fühlen wir uns sehr wohl. Und bei einem Bestands-zins in der Lebensversicherung von 2,46 Prozent, der nach Einrechnung der Zinszusatzreserve bei 1,9 Prozent liegt, stehen wir im Branchenvergleich sehr gut da.

2018 wollen wir den Kurs des ertragreichen Wachstums fortsetzen und fokussieren uns dabei auf die Sparten Krankenversicherung, Reiseversicherung sowie Sach- und Komposit.

Außerdem wollen wir 2018 die Insurance Distribution Directive in allen Vertriebswegen erfolgreich umsetzen.“

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Lebensversicherung von 1871 a. G. München (www.lv1871.de)

Statement von Hermann Schrögenauer, Vertriebsvorstand der LV 1871: „Die LV 1871 gehört zu den finanzstärksten Lebensversicherern in Deutschland. Wir verfügen über das Vierfache der aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Eigenmittel. Und: Wir haben zum 13. Mal in Folge das A+ Finanzstärkerating der internationalen Ratingagentur Fitch Ratings erhalten. Der Ausblick ist stabil. Ich würde also sagen: 2017 Ziel erreicht!

Das Ringen um IDD, PRIIP und Co hat das Jahr 2017 bestimmt. Mit den bisherigen Regelungen wurde ein vernünftiger Weg eingeschlagen. Entscheidend ist jetzt ein politisches Handeln mit Augenmaß.

Und wir helfen unseren Vertriebspartnern, das Geschäft wieder einfach zu machen. Sie sollen sich auf die bedarfsgerechte Beratung der Kunden konzentrieren. Die Zusammenarbeit mit uns soll für Makler und Vermittler möglichst reibungslos, kompetent und schnell funktionieren.

Wir werden 2018 das Gegenseitigkeitsprinzip neu interpretieren. Kunden verlassen sich heutzutage auf Kunden. Obrigkeitshörigkeit war gestern. Der Kunde von morgen ist mündig. Das bekommen wir schon jetzt zu spüren. Um dieser Änderung zu begegnen, hilft uns unsere DNA als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Bei uns nimmt kein Aktionär Geld aus dem System. Das wird von Kunden und Geschäftspartnern immer mehr geschätzt.

Das Kundenverhalten ändert sich massiv. Kunden kommen auf uns oder Berater zu, wann immer sie wollen. Dafür nutzen sie verschiedene Kanäle wie zum Beispiel Telefon, Mail, Chat, Fax oder das persönliches Gespräch. Der Kunde von heute wird zunehmend mit Informationen überhäuft. Er kann vergleichen und hat mehr Auswahl. Daher wird die Beratung gerade bei komplexeren Produkten wie BU und Vorsorge noch wertvoller. Die umfassende und professionelle Beratung muss in Zukunft einen höheren Stellenwert bekommen. Das kann das Internet nicht bieten.

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Nürnberger Versicherungsgruppe (www.nuernberger.de)

Statement des Vorstandsvorsitzenden Dr. Armin Zitzmann in Nürnberg: „Das Jahr 2017 ist für uns grundsätzlich positiv verlaufen. Wir erwarten ein Konzernergebnis, das unsere Prognosen übertrifft.

Die Neupositionierung der Marke Nürnberger ist im Markt angekommen. Das Feedback der Vertriebspartner dazu ist durchweg positiv. Auch unser Tandem-Modell der Maklerbetreuung mit Spezialisten für Personen- und Schadenversicherungen wird sehr gut angenommen.

Neben der Altersvorsorge wird 2018 der Einkommensschutz für uns eine wichtige Rolle spielen. Denn die Absicherung der Arbeitskraft ist gerade für die Generation Y besonders dringend.

2018 werden wir noch stärker in den Vertrieb und die Kundenberatung investieren. Denn es ist die Aufgabe des Vertriebs, die komplexe Welt der Altersvorsorge und der Absicherung biometrischer Risiken gut zu erklären.

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Signal Iduna Gruppe (www.signal-iduna.de)

Statement des Vorsitzenden der Vorstände der Signal Iduna Gruppe, Ulrich Leitermann, in Dortmund: „2017 - dieses Jahr schließen wir unser Zukunftsprogramm erfolgreich ab. Das Kundenverhalten und die Kundenbedürfnisse verändern sich immer schneller. Deshalb haben wir schon vor drei Jahren die Leitplanken für unser Zukunftsprogramm formuliert: Mehr Kundenorientierung und mehr Kompetenz mit weniger Komplexität und geringeren Kosten.

Diese Ziele wurden vollumfänglich erfüllt. Wir haben über 100 Millionen Euro unter anderem in die Modernisierung unserer IT und in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter*innen investiert. Die Prozesse und Strukturen wurden nachhaltig verbessert, und wir werden 140 Millionen Euro ab 2018 jährlich einsparen.

Neben dem größten Umbauprogramm der letzten Jahrzehnte haben wir beispielsweise unsere beiden Krankenversicherer verschmolzen. Unsere beiden Krankenversicherer gehörten zu den Beitragsstabilsten und Bestgerateten am Markt – die ‚neue‘ Signal Iduna Krankenversicherung gehört damit natürlich auch wieder oder sogar erst recht zu den besten privaten Krankenversicherern. Wir sind aber auch in der Lebens- und Kompositversicherung im Maklermarkt gut positioniert.

Die größte Herausforderung war und ist die Niedrigzinspolitik der EZB. Jüngst dürfen wir uns wieder mit dem Irrsinn einer Einheitsversicherung (Anm. der Redaktion: Stichwort Bürgerversicherung) beschäftigen. Ohne Not eines der besten Gesundheitssysteme der Welt opfern, um ideologisch zu punkten – da kann keiner tatenlos zusehen, da müssen wir alle gemeinsam aktiv werden.

2018 werden wir mit Hochdruck daran arbeiten, uns mithilfe der Digitalisierung auf die sich wandelnden Kundenbedürfnisse vorzubereiten. Dabei müssen wir aber unsere Mitarbeiter*innen und auch unsere Vertriebspartner mitnehmen – es geht nur miteinander und der Mensch muss, bei aller Veränderung, im Mittelpunkt unseres Handelns stehen.

2018 realisiert werden haben wir viel vor – lassen Sie sich überraschen!“

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Volkswohl Bund Versicherungen (www.volkswohl-bund.de)

Statement von Dietmar Bläsing, Sprecher der Vorstände der Volkswohl Bund Versicherungen: „2017 haben wir unsere Berufsunfähigkeitsversicherung komplett überarbeitet. Mit einem modernisierten Berufskatalog, weitreichenden Prämiensenkungen, neuen Absicherungsmöglichkeiten für Schüler und noch mehr Nachversicherungsmöglichkeiten als bisher haben wir sie zu unserer ‚besten BU aller Zeiten‘ gemacht. Die Rückmeldungen unserer Vertriebspartner auf die neue Volkswohl-Bund-BU sind absolut positiv. Wir sind mit den Neugeschäftszahlen sehr zufrieden.

2017 war auch das Jahr, in dem wir mit großem Erfolg eine neue Lebensversicherungsgesellschaft gegründet haben: die Dortmunder Lebensversicherung AG. Hier machen wir alternative Biometrieprodukte, die aus der Reihe tanzen dürfen. Mit neuen Produktideen, neuen Verkaufsansätzen, neuer Transparenz und neuer Verständlichkeit. Plan D, unser erstes Produkt, ist eine Grundfähigkeits-Versicherung, die es in drei Ausprägungen gibt und die bei allen Zielgruppen funktioniert. Schon jetzt liegt die Zahl der policierten Anträge beim Doppelten von dem, was wir ursprünglich erwartet haben.

Wie alle anderen Marktteilnehmer müssen auch wir mit hohem Aufwand an Regulierungsthemen arbeiten. Wir werden alle unsere Aufgaben rechtzeitig erfüllen und unsere Partner natürlich auch in Zukunft mit einem starken Maklerservice unterstützten. Im Produktbereich wird 2018 weiterhin die Arbeitskraftabsicherung unser zentrales Thema sein. Mit unserer neuen Berufsunfähigkeits-Versicherung und den Grundfähigkeits-Versicherungen €xistenz sowie Plan D sind wir optimal aufgestellt und können unseren Vertriebspartnern für nahezu jeden Bedarf die passende Absicherung anbieten. Für die Dortmunder bereiten wir zurzeit ein zweites Biometrieprodukt vor. Wie das genau aussehen wird, wird aber noch nicht verraten!"

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Unterm Strich könnte man das Ur-Kölner Sprichwort zitieren: „Es hätt noch emmer joot jejange!“ Eine Übersetzung ist nach Ansicht der Autorin hier nicht notwendig. (-el / www.bocquel-news.de)

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